Heute ist der Internationale Kindertag. Ein Tag, der an die Rechte von Kindern erinnern soll. Daran, dass Kinder Rechte haben. Und wir als Erwachsene, als Gesellschaft die Pflicht haben, diese Rechte zu schützen. Dabei geht es unter anderem um das Recht auf Schutz vor Gewalt, auf Bildung, auf Spiel und Freizeit, auf Schutz im Krieg und auf der Flucht, auf besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung, auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung und auf Schutz der Privatsphäre und Würde.

Leider zeigt die letzte Zeit überdeutlich, dass es noch ein langer Weg sein wird, bis es in Deutschland selbstverständlich sein wird, in allen Bereichen, die Kinder (mit)betreffen, das Kindeswohl und die Rechte der Kinder entsprechend zu berücksichtigen.

Als Vertretung der Eltern aller KiTa-Kinder in Köln ist es uns ein besonderes Anliegen, darauf hinzuweisen, dass auch das Recht auf Bildung noch nicht so umgesetzt ist, dass wirklich alle Kinder dieses Recht einfordern können. Dafür braucht es ein Umdenken und Mitbedenken aller Kinder (die genauso divers sind, wie unsere restliche Gesellschaft) in den Bildungseinrichtungen dieses Landes. Denn dazu gehört Chancengleichheit und Barrierefreiheit – und da mangelt es gewaltig an der Umsetzung.

Natürlich muss auch sicher gestellt werden, dass es genügend (und trotzdem qualitative) KiTa-Plätze gibt. Plätze, die das Recht auf Bildung der Kinder erfüllen. Plätze, die die Betreuungsbedarfe der verschiedenen Familien decken. Plätze, die durch von guten Arbeitsbedingungen motivierten Fachkräften entstehen. Kurz: Plätze, die glücklich machen.

Da hier auch politisch noch viel zu tun ist, nochmals der Hinweis auf unsere Petition zum Fachkräftemangel.